Gasthaus zur Krone

Gästehaus Waibel

Die Füenf

"füenf" wiederum zur Vorpremiere bei der Kulturkrone!

In dem bis auf den letzten Platz gefüllten Saal des Gasthauses zur Krone in Durlangen waren die „füenf“ mit Ihrem neuen Programm „005 Im Dienste der Mayonnaise“ zu Gast. Deutschlands lustigste Acapella-Band, in der Besetzung Little Joe, Memphis, Justice, Pelvis und Dottore Basso präsentierten wieder Musikcomedy scharfzüngig und scherzgewaltig.

Mit toller Komik, hervorragenden Parodien und klasse Gesang wurden die selbst komponierten Songs dargeboten. So sangen Sie über den Hardcorejobber Manfred, oder über die Gründung einer neuen Partei „Wir sind die Guten“. Irrwitzig, stark und mit treffendem Zeitgeist wurden die musikalischen Stücke dargestellt.

Je nach Song und Spielwitz gruppierten sie sich in Leadsänger, Background-Sänger und effektvolle musikalischer Untermalung.

Das Publikum war total begeistert. Natürlich durfte ein Klassiker der „füenf“ im Programm nicht fehlen. Warum sind englische Texte erfolgreicher als deutsche? Es läge an dem Wörtchen "Love". Den Beweis lieferten sie in einem kessen Medley, in dem sie in den zitierten Pop-Songs "Horst" anstatt "Love" einsetzten: Das hörte sich dann so an: "I would do anything for Horst", "Stop, in the name of Horst", "Horst hört´s" und "Give me horst". Tosenden Beifall gab es für diese Arrangements, reich an vielfältigen Klangfarben.

Bei „Schwiegermama“  gesungen von Little Joe, wird das Zusammenleben in der Familie besungen. Großen Beifall erhielt die Gruppe beim Lied „Boogie“ und bei den neuen Liedern wie „Radieschen“ überzeugen die Füenf mit perfektem Gesang und Comedy.

Die "füenf"-Hymne „Mir im Süden“ durfte an diesem gelungenen Abend natürlich nicht fehlen. Hier wurde auch nochmals die Werbetrommel für diesen Song bei der SWR 1 Hitparade geschwungen.

Tosender Applaus war der Dank vom begeisterten Publikum. Die Protagonisten, der tragende Bass des Dottore Basso, die Sangeskunst von Memphis und Pelvis, aber auch Little Joe gefielen durch perfekte Abstimmung und Harmonie . Justice brillierte nicht nur mit seinem klaren Tenor, er zeigte sich auch als pfiffiger Entertainer. Natürlich gab es Zugaben nach Zurufen und Standing Ovation. Mit dem Versprechen, wiederum zu einem Auftritt in die KulturKrone zu kommen, verabschiedeten sich die fünf sympathischen Sänger vom Publikum in Durlangen.

Michi Dietmayr

Michi Dietmayr liefert Lieder für die Lachmuskeln!

Gleich zu Beginn seines Auftritts bei der KulturKrone im Gasthaus zur Krone in Durlangen am vergangenen Freitag gibt sich Michi Dietmayr, Liedermacher und Musikkabarettist aus München ganz unbescheiden: Er ist prominent. Leider weiß das nur er und so relativiert er das Ganze sofort.

"Dekadent" ist der Titel seines ersten Liedes in dem er schildert, wie er sich als "Mann von Welt" beim Campingurlaub in Italien, das Tretboot mit Schampus füllen lässt. Seine Songs trägt der urige Münchner gekonnt von und trotz Verletzung am Finger beherrscht er seine Gitarre.

„Des is sche“ lautet ein weiterer Titel wo er über viele Dinge singt, die Ihm und anderen Spaß machen. Einige Gäste fühlen sich ertappt, als er von dem Verhalten von Müttern bei Jugendfußballspielen singt. Lustig, humorvoll, sarkastisch!

Er kann aber auch anders. In seinem Song „Schenk mr a Liacht“ wird er beinahe melancholisch und ein Hauch von Romantik weht durch den Saal in der Krone.

Nach der Pause bringt der sympathische Dietmayr mit seinem Liebeslied in Ost-Dur den Saal zum Kreischen. Der Refrain beginnt mit „Lüscht aus..“ und er brilliert mit sächsischem Dialekt. 

Zweieinhalb Stunden werden die Lachmuskeln der Gäste im vollbesetzten Saal beansprucht und immer wieder fordert er interaktiv die Zuhörer mit zum Singen auf. Sogar ein Wettbewerb beim Lied „ Hunger, Pipi, Kalt“ wird zwischen weiblichen und männlichen Besuchern entfacht. Nach mehreren Zugaben verlässt der bayrische Liedermacher unter frenetischem Beifall die Bühne der KulturKrone, natürlich mit dem Versprechen gerne wieder nach Durlangen zu kommen.

Daniel Helfrich zum dritten Mal bei der KulturKrone!

"Eigentlich bin ich ja Tänzer", lautet Helfrichs neues Programm das er am vergangenen Freitag in der Krone in Durlangen auf die Bühne brachte. Das Klavier stehe nur hier, um seine Beine einzuklemmen, erklärte er und gab zu: "Ich bin zu langsam, unbeweglich und zu steif, trotzdem tanze ich morgens um mein Müsli und mache Poledance an der Busstange".

Er wechselte blitzschnell die Themen und fixierte wohlwollend die Damenwelt an den vorderen Tischen. Diese fixierten ihn ebenfalls ganz genau. Und so fand er Monika, nannte Sie Baby und baute sie immer wieder in sein Programm mit ein.

Tanzen sei nicht ganz ungefährlich. „Es wird an diesem Abend fünfunddreißig Todesfälle geben und er verwies er auf Nummernblätter, die noch bei Null standen“. Auf Helfrichs Frage nach dem Lieblings-Tanzfilm kam die prompte Antwort: "Dirty Dancing". Das habe er sich gleich gedacht, grinste er und klopfte vehement in die Tasten seines Klaviers. Nein, Tanz des Teufels sei kein Tanzfilm, der mit dem Wolf tanzt, auch nicht, wiegelte er die Vorschläge entsetzt ab.

Woher hat er seine Ideen fragt man sich immer wieder. Männer, die im Haushalt helfen, hätten mehr Sex, verkündete er. Es hagelte Lebensweisheiten zum veganen Essen und dann holte er tief Luft und brüllte: "Scheiß drauf, ich hab Hunger auf Pommes Frites und Pizzen statt zu Schwitzen". Ohne Sport und Bildung sei das Leben einfach schön, röhrte er, denn: "Ich schau nicht Phönix, denn ich versteh’ öh nix", gab er mit Gewalt reimend zu.

Auf die Frage an das Publikum, bei welchem Beruf die Sterberate am höchsten ist, antwortete ein Zuschauer: "Beim Bestatter", nein war seine Antwort, die er auch gleich mit seinem Lied „Bombenentschärfer“ aufklärte.

Ebenso sang er Liebeslieder wie „Meine Augen schaun Dich an“. Gar nicht lieb aber hatte er Helene Fischer: "Ich bin froh, dass ich kein Lied von Helene Fischer bin, deren Lieder man von oben bis unten hört und sich dabei das Gehirn zerstört", trällerte er, denn mit "Atemlos durch die Nacht sei das Niveau abgeflacht", ging es weiter.

Beim Tanz gehe es immer nur um die Balz, rückte er lasziv tanzend mit schwülem Blick den Damen auf die Pelle, um dann altersgemäß los zu rocken: Er rockte den "Rückn’Roll und den Hit vom Bandscheibenvorfall, und da er bei den Frauen kein Glück hatte, hatte er 27 Damen, die nicht wollten, "in seinem Garten verbuddelt", machte auf seinem Kalender 35 Todes­fälle.

Mit frenetischem Beifall von Seiten der Besucher im Gasthaus zur Krone wurde Daniel Helfrich zu drei Zugaben aufgefordert. Dem Wunsch kam der sympathische Weinheimer natürlich gerne nach.

Lisa Feller und Sascha Korf in Durlangen!

Lisa Feller Sascha Korf


Im April 2018 war Sascha Korf mit seinem Soloprogramm Gast bei der KulturKrone. Und mit einem bei diesem Auftritt gegebenen Versprechen, seine Kollegin Lisa Feller mit nach Durlangen zu bringen, kehrte er am vergangenen Freitag in den ausverkauften Saal des Gasthaus zur Krone zurück.

Die beiden Meister der Improvisation brachten den Saal zum Beben. Pure Harmonie zwischen den beiden war von Showbeginn bis –ende zu spüren und ein Kracher nach dem anderen folgte. Unglaublich, wie Lisa und Sascha aufeinander eingespielt sind und Situationen ohne zu Proben dargestellt werden. Der Spaß und die Freude beim Wirken auf der Bühne konnte man der Münsteranerin und dem Kölner als Zuschauer anmerken.

Perfekt inszenierten Sie das erste Date von Besucherin Iris mit Ihrem Mann Bernd. Bernd bekommt eine Klingel und Hupe in die Hand. Stimmt das Remake wird geklingelt, liegen Feller und Korf falsch wird gehupt. Für die Spontanität und die Darstellung des Treffens vom Faschingsball gibt es ordentliche Lacher und großen Beifall.

Immer wieder wurde das Publikum in die Show mit eingebunden. So durften die Zuschauer zum Beispiel zehn typische Begriffe aus der Region nach vorne rufen und die Wörter wie zum Beispiel „Muggaseggel“, „Dohla“, „Stiaga“, Breschtling, Grombiera wurden in die gespielte Szene mit eingebaut. Da Lisa Feller und Sascha Korf die Bedeutung der typisch schwäbischen Begriffe nicht verstanden, entstand daraus eine lustige Geschichte.

Perfekt wurden auch verschiedene Gefühle, wie Hass, Freude, Liebe auf der Bühne in einer gespielten Geschichte mimisch und theatralisch dargestellt.  

Wortgewandt und schlagfertig spielten sich die Künstler in einen Rausch und nach hundert Minuten Power und strapazieren der Lachmuskeln beendeten sie die Vorstellung.

Mit kreischenden Rufen und tosendem Beifall wurden Lisa Feller und Sascha Korf von den Besuchern verabschiedet. Mit Sicherheit war das nicht der letzte Auftritt dieser beiden tollen Künstler im Gasthaus zur Krone in Durlangen.