Gasthaus zur Krone

Gästehaus Waibel

 

 

Zwa Voitrottln in der Krone


Zwa Voitrottln aus Wien in Durlangen zu Gast

Herausragender Auftritt bei der KulturKrone im Gasthaus zur Krone

Zwa Voitrottln, das sind Johannes Glück und Dieter Hörmann. Die beiden sind Ausnahmetalente in der Kabarettszene.

Sie sind nicht nur versierte Liedtexter und Komponisten sondern auch ausgebildete Schauspieler und Sänger. Dies stellten die gelernten Musicaldarsteller am Freitag, den 17. Oktober 2014 auf der Bühne in Durlangen unter Beweis.

Mit gnadenlosem Scharfblick und Humor bringen die beiden sexuell sehr aktiven jungen Männer tabulos jedes noch so heikle Thema auf den Punkt:

So singen Sie über Energiesparlampen („Fuck se Energiesparlampe“), das Recyceln von allen möglichen Dingen, die Sozialversicherungsanstalt für Bauern, das Abhören im Internet und phylosophieren in einer schönen Ballade über den Traum der idealen Welt („So ein schöner Traum“).

Die Zwa Voitrottln begeistern am Klavier und Gitarre und bringen den gut besetzten Saal zum Lachen.

Gut zwei Stunden dauerte der Auftritt des vorgetragenen, scharfsinnigen Humores und der dazu passenden Musik. Lang anhaltender Applaus des Publikumes und die Forderung nach Zugabe war die Reaktion der begeisternden Zuschauer.  

Das Wiener Duo gab der Forderung nach und verlängerte den Auftritt um zwei Zugaben. Mit dem Versprechen, gerne wieder nach Durlangen zu kommen, verabschiedeten sich Didi und Jo und beendeten einen lustigen Kulturabend in der Krone.   

Die Feisten

  

Die Feisten" begeistern bei der KulturKrone

Im Duden wird das Adjektiv "feist" mit dick, fett oder unangenehm erklärt. Ganz und gar nicht unangenehm waren "Die Feisten" am Freitagabend bei ihrem Auftritt im Gasthaus zur Krone in Durlangen. Und auch die zwei Künstler erlebten den Auftritt alles andere als unangenehm. Mit eigenen lustigen, teils ohrwurmartigen Liedtexten begeisterten "Die Feisten" das Publikum. Mathias Zeh und Rainer Schacht standen zum ersten Mal auf der Bühne in der Krone. Nun waren "Die Feisten" also da, bei der KulturKrone, spielten vor ausverkauftem Haus. "Wir haben schon vor Tausenden Zuschauern gespielt", sagten die beiden Künstler. "Aber so, wie hier ist doch viel geiler. Wir fühlen uns schon Familienzugehörig"

Direkt vom Auftritt in Stuttgart waren "Die Feisten" angereist, obwohl sie in ihrem ersten Lied sangen, sie seien zu Fuß aus Göttingen gekommen. Bis 2013 bildeten Zeh und Schacht zusammen mit Christoph Jess das Trio "Ganz schön feist" und feierten von Göttingen aus einige Erfolge. Nach der Auflösung der Comedy-Band treten Mathias Zeh und Rainer Schacht als "Die Feisten" auf. "Wir sind international erfolgreich", sagt Zeh. "Zum Beispiel in Deutschland."
Neben Eigenkompositionen texten die beiden Künstler auch bekannte Lieder um. Aus "Griechischer Wein" wurde dann "Kriech da nicht rein" und befasste sich mit einem Arbeitskollegen, der sich besondere Mühe gab, dem Chef zu gefallen. Ein besonderer Höhepunkt des Abends war die indische Sitar. ein Saiteninstrument, das Rainer Schacht selbst aus dem Urlaub mit gebracht hat. Mit ein bisschen Fantasie haben Zeh und Schacht ein passendes Lied dazu geschrieben. Von Ranjid Zidata Schulze handelt es, dessen Eltern einst in Indien nach Sinn suchten. Lange haderte Ranjid Zidata Schulze mit seinem Namen, bis er eines Tages Chantal Doreen Müller traf, die ihn verstand. Mit der Aufforderung, dass Eltern sich überlegen sollen welchen Namen sie Ihren Kindern geben, endete das Lied.

Die Feisten überzeugten durch hervorragenden Gesang und genialen Tanzeinlagen von C.. Der Saal in der Krone bebte. Lieder wie 3Sat,  James Brown und Du Schnarchst brachten das Publikum zum Lachen. Ein Höhepunkt jagte den nächsten und erst nach drei Zugaben durften die Künstler die Bühne verlassen.

Beim Verlassen der Bühne versprachen Rainer und Mathias gerne wieder nach Durlangen zu kommen.  


"Romantic in Concert"

Hinter dem Namen "Romantic in Concert" verbergen sich fünf Musiker, die sich ausgewählten Lovesongs und Popballaden verschrieben haben. Heiner Kuhn (Piano, Gitarre, Akkordeon, Vocals), Stephan Kuhn (Bass), Rolf-Peter Barth (Oboe), Susanne Thier (Cajon, Percussion, Piano) und Patrick Schwefel (Gitarre, Piano, Vocals) traten am Freitag, 30. Januar 2015 im Saal des Gasthaus zur Krone auf die Bühne. Mit viel Fingerspitzengefühl wurde ein musikalisches Programm präsentiert, mit Songs von Elton John, Herbert Grönemeyer, Billy Joel, Toto, Robbie Williams und natürlich vielen mehr.

Die Gäste im vollbesetzten Saal durften in poetische, melancholische, manchmal tragische aber in jedem Fall spannende Songs und Popballaden eintauchen. Perfekt aufeinander abgestimmt sorgten die Musiker für musikalische Höhepunkte. Am Gesang überzeugten Heiner Kuhn und Patrick Schwefel. Klassische Stücke wurden perfekt von Susanne Thier, Rolf-Peter Barth und Stephan Kuhn am Bass dargeboten.

Die Veranstaltung wurde zusätzlich vom Auftritt von Laura Gommel bereichert. Laura hat bereits an einigen Wettbewerben im Poetry Slam teilgenommen und brachte die Anwesenden mit Ihren Gedichten zum Nachdenken. Der Wechsel zwischen Lyrik und Musik war absolut gelungen und so sprachen die Gäste "von einem wunderbar gelungenen Abend".

Kai Podack & Freunde

 

Kai Podack & Freund  "Swing ist mein Ding"

Kai Podack, Frank Eberle am Piano und Peter Thoma am Saxophon waren Gast am Freitag, den 27. Februar 2015 im Gasthaus zur Krone in Durlangen.

Mit unterhaltsamen Swing, Blues und Salsa präsentierten sich die drei Musiker. "Swing ist mein Ding", lautete das eindrucksvolle Programm. Den Start macht er mit dem passenden Lied zum Programmtitel und man spürt seine Vorliebe für diesen Musikstil. Mal klingt Kai Podack kratzig, fast so, als wäre er einer der letzten Protestbarden der 1970er Jahre. Er singt samtweich und romantisch seine Hymnen über sein Leben und über die Liebe. Und weil bei seinem Konzert kein Raum für Nuancen war, rief Kai Podack seine Botschaft dann auch gleich dem Publikum zu. "Ich brauch ´ne Frau", lautet der Titel eines bluesigen Liedes über Sehnsucht, Hoffnung und Illusion. Mit unerwiderter Liebe und deren Vertonung scheint sich der Künstler auszukennen. Da schwingt und swingt so viel Melancholie bei "Alles Glück der Welt", dass man ihn fast trösten möchte. Ein bisschen feuriger wird es kurz vor der Pause. Denn mit "Ich tanze Salsa mit Dir" haben die Musiker einen echten Party-Kracher im Programm.

Es gibt aber auch eine ironische Seite bei Kai Podacks Musik und Texten, etwa wenn es um "Männersport" geht und darum, ob es dem Bewegungsdrang schon genügt, "zuzuschau´n, wenn sich erwachsene Männer auf die Fresse hau´n": Sport ist gesund, solange er im Fernsehen betrieben wird. Richtig nachdenklich aber wird Kai bei "Habt Ihr je die Tagesschau geseh´n". Das ist eine Ballade gegen Egoismus in der Welt und für das Privileg, den Ärmeren helfen zu dürfen. Nun ja. Ob da sanftes musikalisches Wachrütteln etwas bewirkt, bleibt fraglich. Überzeugen konnten Kai und seine beiden brillanten Musikern Frank Eberle am Piano und Peter Thoma am Saxophon mit Klassikern wie "Fly me to the moon" oder "Route 66". 

Es war ein fantastischer Abend mit herrlicher Musik. Wer die drei Musiker mal erleben kann, sollte es einfach tun.

Roberto Capitoni


Roberto Capitoni  "Italiener weinen nicht"

Durlangen. Mit Comedy vom Feinsten begeisterte Roberto Capitoni mit seinem Programm „Italiener weinen nicht“ am Freitagabend bei der KulturKrone im Gasthaus zur Krone in Durlangen und beim Publikum blieb kein Auge trocken.

Es ist schwierig genug, den Deutschen und den Italiener - fein säuberlich durch die Gürtellinie voneinander getrennt - unter einen Hut zu bekommen! Und wenn dann noch ein Schwabe mitmischt? Kein Problem, das setzt Roberto Capitoni beim Auftritt in der Krone als leibhaftig Betroffener rasant und urkomisch in Szene.

Träumt der Italiener vom Alpha Romeo, so macht sich der Deutsche über die Gründung einer Fahrgemeinschaft Gedanken. Reißt sich der Italiener in Erwartung einer Liebesnacht die Sachen vom Leib, legt der Deutsche sie fein säuberlich zusammen über die Sofalehne.

Schlag auf Schlag geht es, wenn Roberto Capitoni seine Rollen wechselt und markant in Mimik und Sprache seinen Vater, sich selbst, Freundinnen, Gattin, Tochter mit Freund und nicht zuletzt Onkel Luigi - mit herrlich deutsch-italienischer Stimme – in Mafiosi-Art - gibt. Immer wieder sucht er den Kontakt und den Dialog zu den Gästen.

Themen hat er reichlich, vom Besitz seines Bonanza-Fahrrades über seine Vorstellung als Filmeproduzent zu arbeiten. Hier möchte er die Filme rückwärts abspielen. Dies ist eine durchaus interessante Alternative zum Original: „Der weiße Hai spuckt lauter Leute aus, die dann zusammen eine Strandbar eröffnen!“

Er liefert drei Gründe, dass Jesus ein Italiener gewesen sein muss, schleust Louis de Funes bei Star Wars ein und lässt das Publikum die außerirdischen Gäste in einem italienischen Restaurant schließlich als Sachsen identifizieren: Gorgonzola-Soße mit sechs „ö“.

Roberto brennt eine Show aus Humor und Charme ab und man spürt italienisches Temperament in seinem Blut. Nass geschwitzt und nach zwei Zugaben verlässt er nach zweieinhalb Stunden die Bühne mit dem Wunsch gerne wieder zu solch einem grandiosen Publikum zu kommen. 

 

Lars Redlich "Lars but not least"

Lars Redlich brillierte mit seiner Musik-Comedy bei der KulturKrone 

Der Saal im Gasthaus zur Krone in Durlangen erlebte am vergangenen Freitag große Begeisterung.

Brüllend komisch und gleichzeitig intelligent, gesellschaftskritisch und dennoch enorm unterhaltsam, beeindruckend vielseitig aber immer selbstironisch tritt der Musik-Comedian und Liedermacher Lars Redlich auf die Bühne in Durlangen.

Die außerordentliche musikalische Bandbreite, exzellentes Comedy-Timing und die darstellerische Vielseitigkeit des sympathischen Multi-Instrumentalisten und Entertainers zeichnen den Berliner Künstler aus. Mit hervorragendem Klavierspiel und seinem bemerkenswerten Stimmumfang singt er von „Mandy“ seiner Bekanntschaft aus Dresden, von der traurigen Geschichte des einzelnen Sockens „Schorsch“ bis hin zur „Habanera“ aus Carmen.

Die C-Promis im Dschungelcamp sind bei Ihm Thema und er zieht im Lied „Ist das alles echt“ über Florian Silbereisen her. In seiner interaktiven Show bindet er das Publikum in sein Programm mit ein. Er fragt die Gäste nach einem gewünschten Musikstil und sechs Wörtern. Aus diesen vom Publikum vorgegebenen Wünschen erstellt Lars in der Pause ein eigen kreiertes Lied und beweist seine Fähigkeiten als Liedermacher.

Die Zugabe nach Ende des Programmes war eine Ode an den Bühnentechniker.

Lars bemühte sich Redlich jedem musikalischen Geschmack Freude zu bereiten, ohne dabei selbst Freude zu verlieren und das bis zum Schluss, ja sogar weit darüber hinaus.

Als ihn nämlich das begeisterte Publikum zum x-ten Male auf die Bühne forderte und seine Repertoire an Zugaben aufgebraucht war, da griff er auf Zuruf deutsche und internationale Hits auf und sang zusammen mit dem Publikum.